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Komfortsuche

 

Die Volkshochschule Tübingen ist Regionalstelle „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“

Das wachsende Angebot an Konsummöglichkeiten und die rasante digitale Entwicklung stellen Erwachsene und Familien zunehmend vor neue Herausforderungen. Damit Verbraucher*innen kompetent mit den Vorteilen und Risiken der vielfältigen Entwicklungen umgehen können, braucht es kontinuierlich neutrale Hilfen – ein Leben lang.

Ziel ist es, Erwachsenen und Familien die Möglichkeit zu geben, ihre Alltags- und Konsumkompetenzen zu stärken und selbstständig und kompetent Entscheidungen in wirtschaftlichen Handlungsfeldern treffen zu können. Auf diese Weise sollen die Bürger*innen befähigt werden, die steigende Komplexität rechtlicher, wirtschaftlicher, ökologischer, politischer und anderer gesellschaftlicher Zusammenhänge im Alltag zu erkennen und zu meistern. Inhaltlich konzentriert sich das Projekt auf die Themenbereiche „Finanzen und Vorsorge“,  „Digitale Welt und Telekommunikation“.

 

Die Volkshochschule Tübingen kooperiert bei diesem Projekt mit folgenden Partnern:

• Familienbildungsstätte Tübingen

Volkshochschule Rottenburg

Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Volkshochschule Hechingen

• Volkshochschule Herrenberg

 

/ Kursdetails

251-10030V Psychologie der Internetnutzungsstörungen

Computerspielstörung, problematische Nutzung sozialer Netzwerke und mehr Eine Veranstaltung in der Online-Reihe "wissen live"

Kursdaten:
1 Termin, Mi., 07.05.2025, 19:30-21:00 Uhr
ohne Gebühr, Online
Kursleitung: Prof. Dr. Matthias Brand

Die Computerspielstörung wurde unlängst von der WHO als Verhaltenssucht in das internationale Klassifikationssystem von Erkrankungen aufgenommen. Über (Online-) Spiele hinausgehend werden auch andere Internetapplikationen suchtartig genutzt, wie beispielsweise Online-Shoppingseiten, soziale Netzwerke und Online-Pornografie. Im Vortrag werden die aktuellen diagnostischen Kriterien vorgestellt, theoretische Störungsmodelle zusammengefasst und der aktuelle Forschungsstand zu psychologischen und neurobiologischen Prozessen der onlinebezogenen Verhaltenssüchte skizziert. Abschließend werden Ansätze für Prävention und Therapie diskutiert.


Prof. Dr. Matthias Brand, Diplom in Psychologie 1999 an der Universität Koblenz-Landau, 2001 Promotion und 2005 Habilitation an der Universität Bielefeld. Er ist Professor für Allgemeine Psychologie und  Kognition an der Fakultät für Informatik der Universität Duisburg-Essen und Direktor des Erwin L. Hahn Institute for Magnetic Resonance Imaging in Essen. Zudem ist er wissenschaftlicher Leiter des Center for Behavioral Addiction Research (CeBAR) an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.

Eine Veranstaltung in der Online-Reihe "wissen live. vhs.öffnet horizonte".





Termine

Datum
Mi., 07.05.2025
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Online, 72072 Tübingen



Kursort

Online


72072 Tübingen