

Die Volkshochschule Tübingen ist Regionalstelle „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“
Das wachsende Angebot an Konsummöglichkeiten und die rasante digitale Entwicklung stellen Erwachsene und Familien zunehmend vor neue Herausforderungen. Damit Verbraucher*innen kompetent mit den Vorteilen und Risiken der vielfältigen Entwicklungen umgehen können, braucht es kontinuierlich neutrale Hilfen – ein Leben lang.
Ziel ist es, Erwachsenen und Familien die Möglichkeit zu geben, ihre Alltags- und Konsumkompetenzen zu stärken und selbstständig und kompetent Entscheidungen in wirtschaftlichen Handlungsfeldern treffen zu können. Auf diese Weise sollen die Bürger*innen befähigt werden, die steigende Komplexität rechtlicher, wirtschaftlicher, ökologischer, politischer und anderer gesellschaftlicher Zusammenhänge im Alltag zu erkennen und zu meistern. Inhaltlich konzentriert sich das Projekt auf die Themenbereiche „Finanzen und Vorsorge“, „Digitale Welt und Telekommunikation“.
Die Volkshochschule Tübingen kooperiert bei diesem Projekt mit folgenden Partnern:
• Familienbildungsstätte Tübingen
• Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
251-10354 Pflegezusatzversicherungen - Onlinevortrag
Kursdaten: | 1 Termin,
Do., 20.03.2025,
18:00-19:30 Uhr
ohne Gebühr, Anmeldung notwendig, Online |
Kursleitung: |
Karin Roller
|
„Was wäre, wenn ich pflegebedürftig würde?“ – diese Frage stellen sich viele Menschen. Im Mittelpunkt steht dabei oft die Finanzierung: Wird man sich Pflegebedürftigkeit überhaupt leisten können? Welche Lösungen bieten private Zusatzversicherungen? Was tun, wenn diese zusätzliche Absicherung nicht (mehr) ins Versicherungsbudget passt? Tritt in einer Familie ein Pflegefall ein oder wird man selbst pflegebedürftig, drohen trotz der Basishilfe durch die gesetzliche Pflegeversicherung hohe Kosten. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung können Verbraucher dieses finanzielle Risiko schon früh reduzieren. Möglichkeiten vorzusorgen gibt es viele – doch welche ist die richtige? In welcher Höhe ist es sinnvoll, das Pflegerisiko zu versichern, welche Möglichkeiten bieten private Pflegezusatzversicherungen und wie gut ist der staatlich geförderte „Pflege-Bahr“? Im Vortrag wird die geförderte und ungeförderte Pflegezusatzversicherung beleuchtet: Auch werden Fallstricke aufgezeigt und Tipps für den Vertragsabschluss gegeben.
Der Vortrag richtet sich sowohl an diejenigen, die überlegen frühzeitig privat für den Pflegefall vorzusorgen, als auch an Verbraucher/-innen, die bereits einen solchen Vertrag haben und aufgrund der vergangenen Beitragserhöhungen die Sinnhaftigkeit dieser Versicherung hinterfragen.
Das Projekt "Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg" wird vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert und von der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg und dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg durchgeführt.

Termine
Kursort
Online
72072 Tübingen